Skitour Madrisa Rundtour mit Riedkopf (2540 m)

Samstag 28. Februar 2004
Tourenleiter:
Ivo Nyvlt
Teilnehmer:
Henriette Lömo
David Zimmermann
Bruno Seelhofer
Ernst Bär
Marlies Bär
Vladimir Adamek
Thomas Schmid
Walter Isotton.
 
Man traf sich im Küblis auf dem Bahnhof morgen früh um 8:00. Es folgte eine Zugfahrt nach Kloster Dorf, wo wir die zwei Teilnehmer trafen, die schon von Zürich aus mit dem Zug anreisten.
Mit einem Madrisa Rundtour-Billet ausgerüstet fuhren wir mit der Gondel und anschliessend noch mit zwei Skiliftsektionen bis auf 2600m hoch. Es war bitter kalt, so etwa -12 Grad, aber zum Glück windstill.
Wir machten uns auf den Weg zum Schlappinerjoch. Erst fuhren wir etwa ab, später zogen wir die wir die Felle auf. Das Gelände war wellig, der anfangs der Woche frisch gefallener Schnee war wunderbar pulvrig. Nach einer kurzen Zeit konnten wir in die Spur unserer Vorgänger einbiegen, es waren nur etwa drei Personen.
Die Grenze zum Oesterreich am Schlappinerjoch passiert wir um 11:00. Es folgte eine wunderbare Abfahrt zu Valvalzifenzalp in tiefen Pulverschnee. Weitere Abfahrt war dann flacher, später kamen wir in die Skipisten von Gargellen. Bei der Talstation der Schafbergbahn in Gargellen tauschten wir unsere Fahrkarten von Klosters gegen solche für Gargellen aus. Anschliessend fuhren wir mit der Gondelbahn zum Schafberghüsli auf 2150m. Dort legten wir eine Mittagspause an und verpflegten wir uns im Restaurant, z. B. mit Tiroler Specknödelsuppe, mit Germknödeln und anderen österreichischen Delikatessen.

Um 13:00 verliessen wir dann das Restaurant, fuhren zum letztenmal mit dem Lift bis auf 2300m hoch. Nach einer kurzen Abfahrt entlang der Pisten bogen wir ab und nahmen Kurs auf St. Antönienjoch und die Schweizergrenze. Der Aufstieg mit den vollen Bäuchen hatte es in sich, zum Glück waren es nur 40 Minuten bis zum Joch. Da wir gut in der Zeit lagen, machten wir noch einen Abstecher zum Riedkopf.
Im Sattel (2500m) oder etwas höher, je nach der persönlichen Vorliebe, wurden die Ski abgezogen. Zu Fuss erreichten wir kurz darauf den 2540m hohen Wintergipfel von Riedkopf. Nur der Vladimir benutzte die Ski bis zum Gipfel.
Es war inzwischen 15:00, wir dachten langsam an die Abfahrt nach St. Antönien und an das 17:00 Postauto. Die Sicht war inzwischen ziemlich diffus geworden. Die oberste Hänge ins Alpeltitälli hatten noch Pulverschnee und alles ging gut. Weiter unten, so ab 2200m war es dann schwieriger, der Schnee war nicht mehr so gut und das defensive Fahren war vom Vorteil. Zum Glück war das Gelände ab Engi (1600m) bis nach St. Antönien nicht mehr steil und so konnten wir um 16:00 in St. Antönien einfahren. Nach einem ausgiebigen Verpflegungsrast im ehrwürdigen Hotel Rätia stiegen wir um 17:06 ins Postauto nach Küblis. Und so waren wir nach etwas mehr als 9 Stunden wieder auf dem Ausgangsort zurück. Im Küblis verabschiedeten wir uns und fuhren wieder nach Hause, sieben mit PW und zwei mit dem Zug.

Ivo Nyvlt


Auf dem Schlappinerjoch


Thomas auf dem Riedkopf

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